Mehr Kontextverständnis, weniger Medienbrüche und stärkere Integration in den Arbeitsalltag: Copilot wird mehr und mehr zum umfassenden Werkzeug. Besonders spannend ist dabei der nächste Schritt hin zu einer KI, die nicht nur Text versteht, sondern auch visuelle Inhalte interpretiert. Unser Überblick zeigt die wichtigsten Neuerungen im Mai:
Copilot versteht jetzt auch Bilder
Eine der zentralen Neuerungen: Copilot kann künftig visuelle Inhalte in Dokumenten interpretieren. Das betrifft unter anderem Word-Dokumente, PowerPoint-Präsentationen und PDFs. Copilot erkennt dabei Inhalte wie:
- Diagramme
- Charts
- Screenshots
- visuelle Strukturen
Antworten basieren also nicht mehr nur auf Text, sondern auch auf grafischem Kontext. Gerade bei komplexen Dokumenten – etwa Reports oder Präsentationen – liefert Copilot dadurch deutlich präzisere und vollständigere Ergebnisse.
Bessere Suche: Auch gescannte Inhalte werden nutzbar
Die Suche in Copilot Chat wird deutlich verbessert. Künftig können Inhalte gefunden werden, die bisher schwer zugänglich waren, zum Beispiel gescannte PDFs, Bilder mit Text (z. B. Screenshots, Whiteboards) oder eingebettete Inhalte in Office-Dokumenten. Das reduziert klassische „Dark Data“-Probleme – also Informationen, die zwar vorhanden, aber kaum auffindbar sind.
Copilot Notebooks: Vom Wissen direkt zum Ergebnis
Mit Copilot Notebooks geht Microsoft den nächsten Schritt: Notizen, Quellen und Ideen werden direkt in konkrete Arbeitsergebnisse überführt. Neu ist die Möglichkeit, aus einem Notebook heraus automatisch Excel-Tabellen, PowerPoint-Präsentationen und Word-Dokumente zu erstellen. Copilot nutzt dabei den gesamten Kontext des Notebooks – inklusive Quellen und Referenzen. Das reduziert den Aufwand zwischen Recherche und Ergebnis.
Zusätzlich führt Microsoft Mind Maps in Copilot Notebooks ein. Diese zeigen zentrale Themen, Zusammenhänge und die Struktur von Inhalten. Nutzer können einzelne Knoten erkunden, Zusammenfassungen abrufen oder direkt weiter mit Copilot arbeiten. Besonders für komplexe Themen, bei denen Struktur und Überblick entscheidend sind, ist diese neue Funktion hilfreich.
Microsoft Teams: Mehr Kontrolle, mehr Flexibilität
Auch in Teams gibt es mehrere praxisnahe Verbesserungen:
Call Queues mobil verwalten: Mit der neuen Queues-App können Nutzer Anrufwarteschlangen einsehen, sich dort ein- und austragen sowie Anrufe verwalten. Besonders für Service- und Support-Teams unterwegs ist dies relevant.
Bots sichtbar machen: Externe Bots werden künftig im Meeting klar gekennzeichnet und müssen explizit zugelassen werden. Das erhöht Transparenz und verhindert unbeabsichtigten Zugriff.
Sensitivity Labels greifen jetzt durchgängig: Sensitivity Labels werden automatisch auf Meeting-Aufzeichnungen und Loop-Notizen übertragen. Dadurch gelten Schutzmechanismen durchgängig über den gesamten Meeting-Kontext hinweg – inklusive Copilot-Auswertungen.
Intelligent Recap ohne Transkript: Meeting-Zusammenfassungen können jetzt auch ohne gespeichertes Transkript erstellt werden. Eine wichtige Neuerung in Hinblick auf Datenschutzanforderungen und sensible Meetings.
Automatische Standorterkennung: Teams kann künftig den Arbeitsort automatisch aktualisieren, wenn sich Nutzer mit dem Unternehmens-WLAN verbinden. Diese Einstellung ist optional aktivierbar, mit klarer Kontrolle durch Admins.
Domain Anomalies Report: Ein neuer Report hilft dabei, ungewöhnliche externe Kommunikation – z. B. neue Domains, plötzliche Kommunikationsspitzen oder ungewöhnliche Interaktionen – zu erkennen. Ein wichtiges Frühwarnsystem für mögliche Sicherheitsrisiken.
Admin-Agent für SMBs: Nutzer anlegen, Lizenzen zuweisen, Sicherheitseinstellungen prüfen: Admins kleinerer Organisationen können diese Standardaufgaben Aufgaben künftig direkt in Teams erledigen. Das bringt mehr Effizienz im Alltag.
Die Updates für Copilot im Mai machen Workflows nahtloser und integrierter. Copilot versteht künftig visuelle Inhalte besser. Governance und Sicherheit werden direkt mitgedacht statt nachgerüstet. Copilot entwickelt sich damit immer stärker vom Assistenz-Tool zum zentralen Interface für Arbeit in Microsoft 365.
Für Unternehmen bedeutet das: Der Mehrwert entsteht nicht mehr nur durch einzelne Funktionen – sondern durch das Zusammenspiel aus Daten, Kontext und Integration. Das zu orchestrieren, dabei helfen Ihnen unsere Skaylink-Experten für KI und Modern Work gern: Melden Sie sich einfach bei uns für ein erstes Beratungsgespräch!
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