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Copilot wird visuell, vernetzter und alltagstauglicher

Microsoft 365 Copilot Updates Mai 2026: Bildverständnis, bessere Suche, Copilot Notebooks und neue Teams-Funktionen. Alle wichtigen Neuerungen im Überblick.
21. April 2026

Mehr Kontextverständnis, weniger Medienbrüche und stärkere Integration in den Arbeitsalltag: Copilot wird mehr und mehr zum umfassenden Werkzeug. Besonders spannend ist dabei der nächste Schritt hin zu einer KI, die nicht nur Text versteht, sondern auch visuelle Inhalte interpretiert. Unser Überblick zeigt die wichtigsten Neuerungen im Mai:

Copilot versteht jetzt auch Bilder

Eine der zentralen Neuerungen: Copilot kann künftig visuelle Inhalte in Dokumenten interpretieren. Das betrifft unter anderem Word-Dokumente, PowerPoint-Präsentationen und PDFs. Copilot erkennt dabei Inhalte wie:

  • Diagramme
  • Charts
  • Screenshots
  • visuelle Strukturen

Antworten basieren also nicht mehr nur auf Text, sondern auch auf grafischem Kontext. Gerade bei komplexen Dokumenten – etwa Reports oder Präsentationen – liefert Copilot dadurch deutlich präzisere und vollständigere Ergebnisse.

Microsoft Copilot Startseite mit Navigationsmenü links und sechs Funktionskarten in der Mitte, darunter "Catch up on meetings", "How to", "Help me write", "Get key info", "Generate idea" und "What do they say?
Copilot Chat kann künftig auch Inhalte aus Bilddateien erkennen und einbeziehen.

Bessere Suche: Auch gescannte Inhalte werden nutzbar

Die Suche in Copilot Chat wird deutlich verbessert. Künftig können Inhalte gefunden werden, die bisher schwer zugänglich waren, zum Beispiel gescannte PDFs, Bilder mit Text (z. B. Screenshots, Whiteboards) oder eingebettete Inhalte in Office-Dokumenten. Das reduziert klassische „Dark Data“-Probleme – also Informationen, die zwar vorhanden, aber kaum auffindbar sind.

Copilot Notebooks: Vom Wissen direkt zum Ergebnis

Mit Copilot Notebooks geht Microsoft den nächsten Schritt: Notizen, Quellen und Ideen werden direkt in konkrete Arbeitsergebnisse überführt. Neu ist die Möglichkeit, aus einem Notebook heraus automatisch Excel-Tabellen, PowerPoint-Präsentationen und Word-Dokumente zu erstellen. Copilot nutzt dabei den gesamten Kontext des Notebooks – inklusive Quellen und Referenzen. Das reduziert den Aufwand zwischen Recherche und Ergebnis.

Zusätzlich führt Microsoft Mind Maps in Copilot Notebooks ein. Diese zeigen zentrale Themen, Zusammenhänge und die Struktur von Inhalten. Nutzer*innen können einzelne Knoten erkunden, Zusammenfassungen abrufen oder direkt weiter mit Copilot arbeiten. Besonders für komplexe Themen, bei denen Struktur und Überblick entscheidend sind, ist diese neue Funktion hilfreich.

Microsoft OneNote Notebook-Übersicht für [Contoso] FY26 Marketing mit Navigationsmenü auf der linken Seite, erstellten Inhalten und Referenzen, sowie Zusammenfassung und Wichtige Erkenntnisse auf der rechten Seite
Die Mind Map-Funktion gibt einen visuellen Überblick über komplexe Inhalte.

Microsoft Teams: Mehr Kontrolle, mehr Flexibilität

Auch in Teams gibt es mehrere praxisnahe Verbesserungen:

Call Queues mobil verwalten: Mit der neuen Queues-App können Nutzer*innen Anrufwarteschlangen einsehen, sich dort ein- und austragen sowie Anrufe verwalten. Besonders für Service- und Support-Teams unterwegs ist dies relevant.

Bots sichtbar machen: Externe Bots werden künftig im Meeting klar gekennzeichnet und müssen explizit zugelassen werden. Das erhöht Transparenz und verhindert unbeabsichtigten Zugriff.

Sensitivity Labels greifen jetzt durchgängig: Sensitivity Labels werden automatisch auf Meeting-Aufzeichnungen und Loop-Notizen übertragen. Dadurch gelten Schutzmechanismen durchgängig über den gesamten Meeting-Kontext hinweg – inklusive Copilot-Auswertungen.

Intelligent Recap ohne Transkript: Meeting-Zusammenfassungen können jetzt auch ohne gespeichertes Transkript erstellt werden. Eine wichtige Neuerung in Hinblick auf Datenschutzanforderungen und sensible Meetings.

Automatische Standorterkennung: Teams kann künftig den Arbeitsort automatisch aktualisieren, wenn sich Nutzer*innen mit dem Unternehmens-WLAN verbinden. Diese Einstellung ist optional aktivierbar, mit klarer Kontrolle durch Admins.

Domain Anomalies Report: Ein neuer Report hilft dabei, ungewöhnliche externe Kommunikation – z. B. neue Domains, plötzliche Kommunikationsspitzen oder ungewöhnliche Interaktionen – zu erkennen. Ein wichtiges Frühwarnsystem für mögliche Sicherheitsrisiken.

Admin-Agent für SMBs: Nutzer*innen anlegen, Lizenzen zuweisen, Sicherheitseinstellungen prüfen: Admins kleinerer Organisationen können diese Standardaufgaben Aufgaben künftig direkt in Teams erledigen. Das bringt mehr Effizienz im Alltag.

Bildschirmfoto einer Projektmanagement- oder Collaboration-Software mit Chatverlauf, in dem Teamangehörige Nachrichten zu einem Yosemite-Projekt austauschen, mit eingebetteten Fotos und Copilot-Unterstützungsfunktionen auf der rechten Seite
Wählt sich ein Teilnehmer plötzlich von einem ungewohnten Ort ein? Sind im Meeting Bots anwesend? Neue Funktionen in Teams prüfen das in Zukunft.

Die Updates für Copilot im Mai machen Workflows nahtloser und integrierter. Copilot versteht künftig visuelle Inhalte besser. Governance und Sicherheit werden direkt mitgedacht statt nachgerüstet. Copilot entwickelt sich damit immer stärker vom Assistenz-Tool zum zentralen Interface für Arbeit in Microsoft 365.

Für Unternehmen bedeutet das: Der Mehrwert entsteht nicht mehr nur durch einzelne Funktionen – sondern durch das Zusammenspiel aus Daten, Kontext und Integration. Das zu orchestrieren, dabei helfen Ihnen unsere Skaylink-Expert*innen für KI und Modern Work gern: Melden Sie sich einfach bei uns für ein erstes Beratungsgespräch!

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